Der weite Weg nach Bethlehem

von Martin Salcher
09. Januar 2026

Dabei begegnet sie verschiedenen Außenseitern, die sie davon überzeugt sich ihr anzuschließen. So gelangt die Schnecke, begleitet von Wolf, Trinker, Esel, alter Frau und ängstlichem Hirtenjungen, schließlich in den Stall von Bethlehem, wo alle ihre Sorgen und Wünsche zurück lassen dürfen.

Die Umsetzung erfolgte in Form eines Schattenspiels, bei dem die Mitwirkenden für das Publikum unsichtbar hinter einer transparenten Leinwand agieren. Das Licht kommt dabei von einem Tageslichtprojektor, der auch die Kulisse an die Projektionsfläche wirft. Die Figuren werden direkt hinter der Leinwand von jenen Kindern bewegt, die nicht gerade den Erzähltext oder die Dialoge vortragen oder singen und musizieren.

So entstand ein heiter-besinnliches Spiel, das in Zeiten von Digitalisierung und KI so richtig schön „altmodisch“ anmutete und gerade dadurch das kleine, aber feine Publikum faszinierte.

Auf jeden Fall fasziniert und motiviert waren die ausführenden Kinder, die in kurzer, aber intensiver Probenarbeit ein für sie wohl unvergessliches Theater-Abenteuer einstudieren und aufführen durften.

Eröffnet wurde die Vorführstunde von den Kindern des heurigen Schulchores, die ebenfalls heiteres und stimmungsvolles Liedgut zur Vorweihnachtszeit vorzutragen wussten.

Insgesamt können wir auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Sie wäre nicht ohne die Mithilfe vieler helfender Hände zustande gekommen, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten!

 

Text: Verena Lamprecht und Klaus Schneeberger